Coaching & Mediation

Wirtschaftsmediation für Unternehmen

In der täglichen Beratung in der Kanzlei Jühlke zeigt sich immer wieder: Wirtschaftliche Fragestellungen sind selten rein sachlich. Hinter Zahlen, Verträgen oder gesellschaftsrechtlichen Regelungen stehen Menschen – mit Erwartungen, Verantwortung und persönlichen Interessen.

Gerade in Familienunternehmen und mittelständischen Betrieben greifen steuerliche, wirtschaftliche und zwischenmenschliche Themen eng ineinander. Wenn die Kommunikation stockt oder Vertrauen schwindet, wirkt sich das spürbar auf das Unternehmen aus.

Als Steuerberaterin der Kanzlei Jühlke, Fachberaterin für Mediation (DStV e.V.) und zertifizierte Wirtschaftsmediatorin (BMWA) begleite ich Konfliktklärungen mit einem klaren Blick für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – und mit ebenso viel Aufmerksamkeit für die beteiligten Personen.

Was bedeutet Wirtschaftsmediation?

Wirtschaftsmediation ist ein vertrauliches, freiwilliges Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktlösung im unternehmerischen Umfeld. Im Mittelpunkt stehen nicht juristische Positionen, sondern die Interessen und Bedürfnisse der Beteiligten. Ziel ist eine Lösung, die wirtschaftlich tragfähig ist und von allen mitgetragen werden kann. Als Wirtschaftsmediatorin unterstütze ich Unternehmen dabei, Konflikte strukturiert und außergerichtlich zu klären.

Typische Anlässe für eine Wirtschaftsmediation

Konflikte zwischen Gesellschaftern

Spannungen in der Unternehmensnachfolge

Generationskonflikte im Familienunternehmen

Auseinandersetzungen zwischen Abteilungen oder Führungsebenen

Wirtschaftliche Konflikte im Zusammenhang mit Trennung oder Vermögensaufteilung

Häufig zeigen sich Konflikte zunächst leise: Entscheidungen werden vertagt, Gespräche vermieden, Zuständigkeiten unklar oder die Stimmung im Team verändert sich spürbar.

Wann ist eine Wirtschaftsmediation sinnvoll?

Mediation bietet sich insbesondere an, wenn

die Beteiligten weiterhin miteinander verbunden bleiben,

eine diskrete Lösung gewünscht ist,

ein Gerichtsverfahren vermieden werden soll,

eine gemeinsame, tragfähige Lösung wichtiger ist als ein „Recht bekommen“.

Sie ermöglicht es, Verantwortung zu übernehmen und eine Lösung zu entwickeln, die nicht auf Sieg oder Niederlage beruht.

Ist Mediation in Ihrer Situation der richtige Weg?

Wenn Sie unsicher sind, ob eine Mediation in Ihrer Situation sinnvoll ist, klären wir das gerne in einem unverbindlichen Erstgespräch. Gemeinsam besprechen wir Ihre Ausgangslage und mögliche nächste Schritte.

Wirtschaftsmediation – Ablauf

Vor Beginn führe ich mit allen Beteiligten Einzelgespräche. Anschließend erfolgt die Mediation in klaren, nachvollziehbaren Schritten:

  1. Klärung von Rahmen und Ziel
  2. Struktur der Themen
  3. Herausarbeiten von Interessen und Bedürfnissen
  1. Entwicklung und Bewertung möglicher Lösungen
  2. Vereinbarung einer verbindlichen Regelung

Sabine Jühlke

Fachberaterin für Mediation DStV e.V. (Deutscher Steuerberaterverband e.V.)
und Wirtschaftsmediatorin BMWA (Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V.),
ausgebildet in Business- und Management Coaching (ECA – European Coaching Association)
Geprüft

Ich leite den Prozess strukturiert und allparteilich. Die inhaltlichen Entscheidungen treffen die Beteiligten selbst.

Wirtschaftsmediation trifft Steuer-Expertise

Gerade bei Themen wie Unternehmensnachfolge, Gesellschafterausstieg, Erbschaftsteuer oder Umstrukturierungen kann ich als Steuerberaterin steuerliche Auswirkungen unmittelbar mitdenken und einordnen. In einer Mediation zum Ausstieg einer GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführerin konnten wir beispielsweise Lösungsideen direkt auf ihre steuerlichen Konsequenzen prüfen. Dadurch musste nicht nach jedem Termin eine externe Einschätzung eingeholt werden – der Prozess blieb im Fluss und die Beteiligten gewannen schneller Klarheit über realistische, umsetzbare Optionen.

Frühzeitig Klarheit schaffen

Wenn Sie das Gefühl haben, dass ein Konflikt in Ihrem Unternehmen zunehmend belastet oder Entscheidungen blockiert, suchen Sie gerne frühzeitig das Gespräch. In einem unverbindlichen Ersttermin prüfen wir gemeinsam, ob eine Wirtschaftsmediation der passende Weg für Sie ist.

Wirtschaftsmediation – häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet Wirtschaftsmediation von einem Gerichtsverfahren?

Im Gegensatz zu einem Gerichtsverfahren entscheiden nicht Dritte über den Ausgang. Die Beteiligten entwickeln eigenverantwortlich eine Lösung, die ihre wirtschaftlichen und persönlichen Interessen berücksichtigt.

Für welche Unternehmen eignet sich Wirtschaftsmediation?

Wirtschaftsmediation eignet sich insbesondere für KMU, Familienunternehmen und Gesellschafterstrukturen, in denen die Beteiligten auch künftig miteinander verbunden bleiben.

Ist eine Wirtschaftsmediation vertraulich?

Als Mediatorin unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Alle Gesprächsinhalte behandle ich vertraulich. Ob und in welchem Umfang die Beteiligten untereinander Vertraulichkeit vereinbaren, entscheiden diese eigenverantwortlich.

Wie lange dauert eine Mediation?

Das hängt vom Umfang ab. Viele Konflikte lassen sich in wenigen Sitzungen klären.

Ist Mediation auch bei festgefahrenen Situationen sinnvoll?

Gerade dann kann sie hilfreich sein – wenn alle Beteiligten bereit sind, sich auf den Prozess einzulassen.

Wer begleitet die Mediation?

Die Mediation wird von Sabine Jühlke persönlich durchgeführt. Als Steuerberaterin der Kanzlei Jühlke und zertifizierte Wirtschaftsmediatorin (BMWA) verbindet sie wirtschaftliche, steuerliche und zwischenmenschliche Perspektiven und begleitet die Beteiligten strukturiert und allparteilich durch den gesamten Prozess.